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DIE ZEITDer französische Präsident Emmanuel Macron hat die Behauptung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, es herrsche Frieden im Gazastreifen. Es handle sich um ein »Schauspiel, das uns alle beschämt«, sagte Macron in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York. Mancher würde sich mit Blick auf den Gazastreifen eines angeblichen Friedens rühmen. Es sei jedoch kein einziger humanitärer Korridor geöffnet worden. Kritik äußerte Macron auch an der zunehmenden Gewalt im Westjordanland. Täglich gebe es dort Verstöße, obwohl die Hamas dort nie aktiv gewesen sei. Er sprach dem palästinensischen Volk ein legitimes »Existenzrecht« zu, und dieses sei Voraussetzung für die Sicherheit der gesamten Region. Wer behaupte, um Israels Sicherheit herzustellen, müsse die Souveränität anderer Staaten verletzt werden, schwäche in Wirklichkeit Israels eigene Sicherheit, sagte der französische Präsident. Israels Regierung hat entrüstet auf Kritik von Macron an jüdischer Siedlergewalt gegen Palästinenser im Westjordanland reagiert. Die »groteske Absurdität« von Macrons Äußerungen sei »schockierend«, teilte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit. Es bezog sich insbesondere auf Macrons Äußerung, dass die palästinensische Terrororganisation Hamas im Westjordanland »nie« aktiv gewesen sei. Foto: Alexi J. Rosenfeld/Getty Images #Macron#Trump#Netanjahu#Gaza#Israel
On the profile · Sep 23, 2026